Unerlässliches beim „Casting“

Über die Wahlmöglichkeit im Elementaren

Ein Balkon „steht“ niemals für sich allein.
→ Beim Anschluss an ein Gebäude steht die Verbindung zur Wand im Vordergrund. Als Berechnungsgrundlage der sog. Kraftschlüssigkeit im jeweiligen Einzelfall gilt namentlich der Mauer-Querschnitt gemeinsam mit den baulichen Vorgaben (wie Fenster oder Loggien). Damit werden spezifische Gesichtspunkte des Einzelfalls definiert.
→ Die eigentliche „Bau-Technik“ beruht ihrerseits auf der der Balkonanlage eigenen Konstruktion (siehe dort >). Sie geht neben der Standsicherheit nachhaltig von den Faktoren „gewünschte Menge“ und „Umfang“ aus. - Genaue Kenntnis der Bauweise erlaubt - ohne Einschränkung der Funktion! - eine erhebliche Bandbreite in der formalen Ausprägung der Einzelteile.

Die Möglichkeit der Auslese

→ betrifft die Stützen
Je nach Bautypus (siehe dort >) lassen sie sich in Relation zu den jeweiligen Fassaden, insbesondere zu den Öffnungen der Baute verschieden anordnen. Die Funktion bleibt bei Ecklösungen oder beim Zurückversetzen, bei Abstand oder bei Integration dabei mehr oder weniger dieselbe ... die Wirkung aber eben nicht! Vergleichbares gilt in ihrem Verhältnis zu den Balkonböden.
In ihrem Aussehen lassen sich vielseitige Querschnittvarianten wählen: ob kantig oder rund, ob einfach oder mehrfach gewinkelt. Wiederum ist trotz derselben statischen Funktion der Effekt in der optisch-ästhetischen Manifestation von Kraft und Tragefähigkeit alles andere als identisch.
→ betrifft die Konsolen
Die Bandbreite mag hier auf den ersten Blick nicht gleich gross wie bei den Stützen erscheinen, denn der begrenzte Einsatzbereich lässt nur eine eingeschränkte Formgebung zu.
Trotzdem gibt es unterschiedliche Möglichkeiten des „Sich-in-Szene-Setzens“ - was namentlich bei historischen Altbauten sogar geboten ist. Die Möglichkeiten reichen sogar so weit, dass Konsolen entfallen und durch mehr oder minder starke Hängestahlseile ersetzt werden können ...