Brücken - Funktion

Beschirmen als Aufgabe

Die Gebäudegruppe besteht seit langem, ob linear (wie beim Bauernhof) oder gruppiert (wie im Pavillon-System von Schulen, Spitälern). Niemals aber blieb es völlig dem Zufall überlassen, wie man sich von A nach B verfügte … Die Lösung zumindest für viel benutzte Zwischengänge liegt in den den Abstand überbrückenden Dächern.
Ihre Dauerhaftigkeit basiert entscheidend auf dem Anschluss an die seitlichen Gebäudeteile wie ebenso auf der Statik der Konstruktion. Das Metallgerüst wirkt als Rahmen und als (Unter-)Stützung, als Rost oder als Gitter. Das mit ihm verbundene Glas kommt als ebene Fläche, als geneigte (Pult-)Fläche oder als Satteldach zum Einsatz.
Die manchmal erhebliche Ausdehnung führt zu einer längeren Verkettung der Einzelmotive mit der möglichen Konsequenz eines eigenen formalen Charakters.
Die sichersten & formschönsten Ideen bieten wir wie immer als modular systematisierte Auswahl an. Sie schlägt zahlreiche Varianten vor für Dachquerschnitte, Verglasungen, Stützkonstruktionen, Entwässerung, Material-Oberflächen bzw. -Strukturierungen und diverse Accessoires (siehe detailliert unter „Angebot“ (>).

Erweiterung & Mischung

In exponierten, Wind und Wetter ausgesetzten Lagen empfiehlt sich ein gehöriger seitlicher Schutz aus Glas. Er kann einseitig oder auf beiden Seiten des Gangs angebracht werden.
Eine Mischform stellt sich ein, wenn überdeckte Wege unmittelbar vor den Gebäuden entlang laufen. Der Vergleich zu Arkadengängen (Lauben) ist nahe liegend, wie dort wird als Folge ein geringerer Reinigungs- und Räumungsaufwand bei den geschützten Fassaden-Teilen geschätzt. Die Wirkung ist unterschiedlich, ob die Passage generell durchläuft, ob Zwischen-Abschnitte „frei“ bleiben, oder ob sie gar einen (offenen) Hof rahmt.
Ebenso gilt es zu bedenken, ob sie primär als Teil des Gebäudes angesehen werden oder ob sie eher ein selbständiges Gebilde darstellen soll. Der Vorentscheid hat Auswirkungen auf ihre Erscheinungsform im Grossen wie in der Detailausprägung.