Über die angenehme Aufnahme

Die Bewandtnis

Eingänge stellen Passierzonen dar. Sie bilden häufig zugleich den ersten Aufenthalts-Bereich für die Kommenden, während die Scheidenden dort den letzten prägenden Eindruck mitnehmen. Also geht es neben dem Was, die technische Qualität, immer auch um das Wie, die Atmosphäre: ob als Präsentation in Firmen und öffentlichen Gebäuden, ob als persönliche Note im Wohnhaus (EFH oder MFH).
Unsere Feststellungen gelten für alle Massstäbe: Treppenhäuser verlegen mit ihren Verglasungen den Gradmesser ins Vertikale. Umgekehrt bilden Windfänge plastische Kuben aus. Die oft kantigen Eingangsschleusen verdeutlichen den Austausch von Aussen- und Innenraum. Als Ganzes weisen die Eingangs-Fronten in ihrem Volumen nachdrücklich auf die Einheit von Funktion & Form hin.

Wählt man als Ausgangsmaterial das Metall, ergeben sich ideale & grossartige Möglichkeiten des Einbindens von Glas. Dessen Transparenz ermöglicht uns ein intensives Arbeiten mit dem Licht: Neben rein praktischen Gesichtspunkten (wie die Helligkeit) stellen sich wichtige „psychologische“ Momente (wie eine optische Vergrösserung) ein. Farbige Akzente mögen die Wirkungen noch verstärken.

Die Umsetzung

Das Verhältnis von Glas-Flächen und Metall-Rahmenkonstruktion muss intensiv auf die individuellen Bedingungen - Örtlichkeit, Bedürfnisse, Grösse & Proportion - eingehen. Zu diesen Vorgaben kommen teilweise Vorschriften (wie zu Werbung, Altbaukategorie, Baustil, Sicherheit) hinzu. Trotz allem, was einzuengen scheint, ergeben sich gleichwohl gemeinsame Grundlagen als Fundament für alle Einsatzbereiche: die technischen Fragen und die formalen Grundeinheiten.