Fesselnde Ein- & Ausblicke

Verglasungen an Fassaden sind nicht nur technische Lösungen: Transparenz bedeutet Kommunikation von innen und aussen, Helligkeit wird als Austausch von Wärme und Energie empfunden, die Form vermittelt eine bestimmte Haltung.

Die Einsatzformen

Das vielseitige Metall als rahmende Fassung gibt Stabilität ... und Charakter. Beide Eigenschaften erlauben, es gleichsam "überall" am Aussenbau einzusetzen.
→ Die Eingänge - die kompakten Schleusen und "Hallen" - sind als Aufgabe so umfassend, dass wir ihnen ein eigenes Kapitel widmen >.
→ Die Treppenhäuser beginnen ihrerseits (meist) im Erdgeschoss. Die Besonderheit bei einer grossformatigen Aussenverglasung liegt in der statischen Unabhängigkeit sowie in der Höhenentwicklung bzw. Ausdehnung. Hinzu tritt die exponierte Lage, welche wegen der Umwelteinflüsse vom Glas die Eigenschaft einer filternden und problemlos zu reinigenden Membran erfordert.
→ Mehr oder minder unabhängig von beiden gibt es zahlreiche eigenständige, oft grossformatige Verglasungen. Besonders deutlich wird das Thema beim Schaufenster, das eine doppelte Rolle erfüllt: die Einsicht in Auslagen bzw. Geschäft und, trotz des Eigenwerts, die Bindung an das ganze Gebäude. Darin eingebunden sind die (häufigen) Sicherheitsfragen und gestalterische Aspekte.
→ Ähnlich verhält es sich mit dem Panoramafenster, allerdings sind Platzierung und Ausformulierung durch eine weniger deutliche Aufgabenstellung weit variabler.
→ Loggien lassen sich zu intimen "Fast-Innenräumen" aufwerten, Balkone (umgekehrt) zu geschützten Aussenzonen umwandeln: Ein weites Thema mit ganz spezifischen Fragestellungen, die wir eigens erörterten > und denen wir sogar eine eigene Broschüre widmeten >.
→ Schliesslich bleibt noch die Verglasung im Bereich des Daches als Belichtung (Fenster) bzw. partieller Ersatz der Deckung - mit der Spezialform schräger Ebenen. Auch sie findet man in einem eigenen Kapitel behandelt >.