Während Türen (siehe dort >) punktuelle Spezialfälle darstellen, definieren verglaste Wände Bereichs-Abschnitte, etwa Aufenthalts- oder (in Garagen) Abstell-Plätze, und scheiden Räume bzw. Raumteile mit verschiedenen Nutzungen, z.B. Büro und Werkstatt im Gewerbe oder Büro und Wohnen im „Homeoffice“- Modell. Glas & Metall erlauben dabei durch ihre Stabilität einen flexiblen Einsatz in Grundriss und Erscheinungsbild, so wie sie ebenfalls die häufigen, weiteren Funktionen wie Sicherheitsaufgaben, Lärm- oder Brand-Schutz (siehe dort >) hervorragend erfüllen.
Bei Begrenzungen in den Geschossebenen ist – weil selten – eine Durchsichtigkeit meistens nicht erwünscht. Ausnahmen stellen spezielle Aufgaben dar:
→ Die Helligkeit „von oben“ wird als lichtdurchlässige Deckung konzipiert, in Räumen des obersten Geschosses oder als Abschluss von Stiegen. Die Lösung erheblicher statischer und Sicherheits-Fragen erlaubt, wie wir nachweisen können, ebenso die "schöne" Ausformung wie die Berücksichtigung von Lüftung und Reinigung.
→ Auf den umgekehrten Fall richtet sich - wiederum im Kulturbereich (z.B. in Ausstellungsräumen) aber ebenso in moderner Architektur und modernisierender Renovation - der Wunsch nach einer teppichartigen Belichtung oder der Sichtbarkeit des Untergeschosses aus. Spezifische (Heraus-)Forderungen liegen verständlicherweise in unbedingter Festigkeit und problemloser Begehbarkeit.
Innentreppen werden manchmal als metallene Konstruktion ausgeführt, oder man ummantelt die Wangen massiver (betonierter) Treppen mit Blech. Immer häufiger wird in grösseren Innenvolumen ein gläsernes „Geländer“ montiert, teils mit, selten ohne metallene Einfassung, Zu den Treppen gibt es bei uns auch ein eigenes kleines Kapitel >.